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SATOWER NARRENBLATT

06.04.2006
Seeheilbad Satowia/Heiliger Damm!/SN.

No Trespassing
Satowiten schließen Nobelbadeort

Die Vorbereitungen für den Satower Fasching beginnen eigentlich erst Aschermittwoch. Am 37. Karneval basteln fleißige Hände aber schon länger. Die Zufahrtsstraßen zum ältesten Seeheilbad Deutschlands werden aufwendig saniert, der Winter wurde in diesem Jahr extra verlängert, um den Sommer bis zu den tollen Tagen ausdehnen zu können. Schließlich sollen wichtige Programmpunkte im und um den Satower See stattfinden.
Auch der Streit mit der »grauen Stadt am Meer«, die in jüngster Vergangenheit den Rang des ältesten Seebades gern für sich beanspruchte, wird bald beigelegt sein. Mit Hilfe des ortsansässigen Karnevalvereins ließen die Satowiten die Doberaner Stadtvertretung den nächsten, entscheidenden Schritt auf dem Weg zur vollständigen Abriegelung des stillen Badeörtchens beschließen. »Satow macht Heiligendamm dicht« hätte die Ostseezeitung mit Vergnügen getitelt. Aber deren Mitarbeiter sind nach der Auswechslung ihres Chefredakteurs, die allgemein auf eine Indiskretion aus den Untiefen des Satower Landes zurückgeführt wird, vorsichtig geworden.
Gut so!
Dabei kommt Putins neue Wahlheimat noch gut davon. Der Minister für Ordnung und innere Sicherheit, in Narrenkreisen nur als »Tiger« bekannt, wollte sogar das Bombodrom in die Region nördlich von Bad Doberan verlegen. Schließlich bräuchte man die alte Kreisstadt bald sowieso nicht mehr. Er wurde jedoch von den Pazifisten im Elferrat mit Hinweis auf die Kurordnung überstimmt.

Und was sagt der kürzlich verstorbene Benjamin Blümchen dazu? »Törööö!« Aber das ist eine andere, sehr unappetitliche Geschichte...
ski


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Satower Karneval-Verein SATOWIA e.V.
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