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03.11.2004
USA/Germany/SN.

Abschied ist ein scharfes Schwert
Sag mir nicht »Adieu« - sag nur »Auf Wiedersehn«

Abschiednehmen hieß es in der letzten Woche für Arno Pöker. Lange Zeit hatte der Rostocker OB alle Rücktrittsforderungen überhört; nachdem sein neuer Job bei der DSR sicher war, nahm er nun doch endlich seinen Hut. Die 30 Millionen von der IGA sind wohl wieder aufgetaucht - jedenfalls hat niemand mehr danach gefragt.

Eine weniger konservative Einstellung zum Thema Korruption hat man offenbar im Bundesverkehrsministerium. Dort wird in 41 Fällen gegen Mitarbeiter ermittelt. Nicht wenige forderten: »Abschiednehmen, Herr Stolpe«. Aber IM »Filz« bleibt.

Abschiednehmen muß wohl bald Juri Schlünz. Nach 6 Heimpleiten in Folge stellen sich zwar alle geschlossen und demonstrativ hinter ihn, aber das war bisher immer noch die beste Garantie für eine baldige Auflösung des Vertragsverhältnisses.

In God we trustAbschiednehmen sollte nach dem Willen der deutschen Wähler heute George W. Bush. Möglicherweise wollten dies auch die US-Wähler. Wegen der Besonderheiten des amerikanischen Wahlsystems werden wir es nie erfahren. »Dabbeljuh« bleibt und in Gerhard Schröder keimen Hoffnungen auf eine Wiederwahl 2006. Nicht nur er fragt sich: »Was muß man eigentlich tun, um vom Wählervolk in die Wüste geschickt zu werden?«
Und im Gegensatz zum Reformhausland BRD gibt es bei den Amis sogar eine ernstzunehmende Opposition...
ski


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November 2004
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